Spielplan


2019

DEZEMBER

Sonntag 1. Dezember

11 Uhr 

14 Uhr

17 Uhr

Rumpelstilzchen

Capitol Theater Offenbach

 

Montag 2. Dezember

9 Uhr

11.30 Uhr

14.30 Uhr

Rumpelstilzchen

Capitol Theater Offenbach

2020

MÄRZ

Sonntag 22. März

16 Uhr

Komplexe Väter

Willy-Brandt-Halle, Mühlheim

 

Sonntag 29. März

14 Uhr

18 Uhr

Komplexe Väter

Capitol Theater Offenbach

2020

MAI

Samstag 16. Mai

19 Uhr

Familie Hesselbach

Alte Schlosserei der EVO

 

Sonntag 17. Mai

13 Uhr

Familie Hesselbach

Alte Schlosserei der EVO



Weihnachtsmärchen "Rumpelstilzchen"

Wir feiern Jubiläum: 20 Jahre ELMAR Weihnachtsmärchen im Capitol Theater Offenbach

 

In diesem Jahr feiert der 1911 gegründete Theaterclub ein besonderes Jubiläum. Bereits zwanzig Jahre in Folge präsentiert der Verein seine traditionellen Weihnachtsmärchen im Capitol Theater Offenbach. Schon lange zuvor war die Elmar mit ihren Märchen und Komödien im damaligen Theater an der Goethestraße zu Gast. Nach der Schließung des Hauses dauerte es bis 1999 bis die Elmar, damals mit einer Inszenierung von „Aschenputtel“, mit ihren Märchen in das liebevoll gestaltete Capitol Theater und damit an die Goethestraße zurückkehrte.

 

Seit zwanzig Jahren ist der 1. Advent ein fester Termin im Offenbacher Veranstaltungskalender und alljährlich erfreuen die Amateurtheaterschauspieler große und kleine Offenbacher mit ihren Märcheninterpretationen. In zwei Jahrzehnten reichte die Märchen-Bandbreite der Elmar von „Frau Holle“ über „Tischlein deck dich“, „Schneeweißchen und Rosenrot“ und „Die Bremer Stadtmusikanten“ bis zu „Schneewittchen“. Und seit 2012 stets auf der Bühne mit dabei: Wilhelm und Jakob Grimm (dargestellt von Simon Isser und Tilman Camphausen). Höchstpersönlich starten sie auch in diesem Jahr die Vorstellungen mit viel Musik und Tanz mit einem lauten „Märchenwelt öffne dich!“

 

Als besonderes Geschenk für alle Jubiläumsbesucher hat der Theaterclub in seiner diesjährigen Inszenierung zahlreiche Hinweise und Anspielungen auf die bisherigen Märchen versteckt. So gibt es neben einigen Rumpelstilzchen auch ein Wiedersehen mit anderen bekannten Märchenhelden der letzten zwanzig Jahre, wie Minkus, dem gestiefelten Kater, oder den sieben Zwergen. Stammzuschauer werden einige der Figuren und Requisiten sicher wiedererkennen und auch alle anderen sind herzlich eingeladen zum munteren Märchenraten und -entdecken.

 

Natürlich dreht sich letztlich aber doch alles um die Frage nach dem Namen des bösen Männleins. Denn König Gernot (Danish Mian) ist, getrieben von seinen gierigen Schwestern (Monika Bauer, Dagmar Winter und Anja Büttner), auf der Suche nach neuen Einnahmequellen für sein Königreich. Da kommt ihm das Gerücht von der schönen Müllerstochter (Lara Littmann), die Stroh zu Gold spinnen kann, zu Ohren. Er lässt sich nicht zweimal bitten und sperrt das arme Mädchen in den Turm des Palastes. Dort kommen ihr gleich mehrere wundersame Männlein zur Hilfe und verwandeln mit Zauberkräften Stroh in pures Gold. Doch für diesen Dienst verlangen sie einen Pfand der Prinzessin: ihr erstgeborenes Kind. So nimmt das Unheil seinen Lauf. Wird die Müllerstochter den Namen des Unholds herausfinden und den Bann brechen..? Das Elmar-Märchen „Rumpelstilzchen“ bietet auf jeden Fall eine packende Theaterinszenierung mit allem, was dazu gehört. Die internationale Allianz der fiesen Gnome wird auf der Bühne verkörpert von Holger Kraus, Valentina Vinkovic, Christine Klauke, Nadine Graf und Eva Stichweh.

 

Insgesamt wirken über 25 Darstellerinnen und Darsteller im Alter zwischen vier und 64 Jahren mit. Die Fäden halten Simon Isser und Nadine Graf als Regisseure und Verfasser des Textbuches in der Hand. Oguz Dogan komponierte die kindgerechte Musik, die wieder zum Mitklatschen und Mitsingen einlädt. Neu ist die Kooperation mit der Offenbacher Tanzschule Weiss, die mit beeindruckenden Tanzeinlagen Jung und Alt verzaubern darf. Das Bühnenbild gestaltete das vereinseigene Werkstattteam um Dieter Reinhart und Dieter Wenge. Für Maske und Frisuren zeichnet Christine Klauke verantwortlich. Die Technik verantwortet Andreas Hümmer von „Sounds of Reality“. Und apropos „ach, wie gut, dass niemand weiß…“ – eventuell verraten die Brüder Grimm am Ende der Vorstellung auch, was im nächsten Jahr gespielt wird.


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