Aktuell


DANKE an die "Freunde des Capitol Theaters"

Wir bedanken uns herzlich beim Verein "Freunde des Capitol Theaters Offenbach e.V." für die Unterstützung unseres diesjährigen Weihnachtsmärchens "Frau Holle".

 

Wir sind ganz begeistert von der tollen Unterstützung für unsere ehrenamtliche Arbeit. Beim gemeinsamen Foto nach der gelungene Vorstellung haben wir uns persönlich bedankt.

Auf dem Foto seht ihr Vereinsvorstands-mitglied Michael Beseler (r.), Capitol Geschäftsführerin Birgit von Hellborn (2. v.r.) und Mitglieder unseres Ensembles im Capitol Theater Offenbach.

 

Wer mehr über den Verein "Freunde des Capitol Theaters" erfahren möchte, oder den Verein durch eine Mitgliedschaft unterstützen kann, findet hier weitere Informationen: https://www.freunde-capitol.de/

 

(Foto: Klauke PR, W. Klauke)


"Frau Holle" im Capitol Theater Offenbach

Die Brüder Grimm höchstpersönlich empfangen die kleinen und großen Besucher zu einem fantastischen Märchenvergnügen im wunderbaren Ambiente des Offenbacher Capitol Theaters.

 

Der Theaterclub ELMAR präsentiert das Märchen von „Frau Holle“. Passend zur Vorweihnachtszeit entführen wir die Zuschauer in eine winterliche Märchenwelt. Dort erleben wir die spannende Geschichte von Goldmarie und Pechmarie auf ihrem Weg zur Frau Holle. Die beiden Mädchen müssen Abenteuer bestehen und Brote aus dem Ofen retten, Äpfel vom Baum schütteln und den Weg in einen tiefen Brunnen wagen. Und natürlich lassen wir es so richtig schneien…

 

Ein märchenhafter Theaterspaß für die ganze Familie. Mit wunderbarer Musik, komponiert von Oguz Dogan, und Tanzeinlagen der Tanzschule Weiss. Das über 20köpfige Ensemble agiert in passenden Kostümen und Perücken. Das Publikum im Saal wird immer wieder in das Geschehen einbezogen.

 

Wir danken für die großzügige Unterstützung der „Freunde des Capitol Theaters Offenbach e.V.“.

 

Die Vorstellungen am Sonntag finden mit einer Pause statt. Die Vorstellungen am Montag sind ohne Pause. Gespielt wird:

 

Sonntag, 27. November 11, 14 und 17 Uhr

Montag, 28. November 14:30 Uhr

im Capitol Theater Offenbach, Eingang Goethestraße

 

Kartenvorverkauf: Tel. 0176 / 52 54 56 14  (Mo. - Sa.: 9 - 19 Uhr) und per Mail karten@theaterclub-elmar.de

 

Karten zu 12 € (Kinder/Erwachsene) gibt es im Vorverkauf und an der Tageskasse. Freie Platzwahl, Gruppen aus Schulen und Kindertagesstätten werden bevorzugt platziert. Gekaufte Karten sind vom Umtausch ausgeschlossen. Bitte beachten Sie die tagesaktuellen Hygienevorschriften.


Junge ELMAR-Darstellerin auf internationalem Kindertheaterfest in der Schweiz

Der Offenbacher Theaterclub ELMAR ist bekannt für seine Kinder- und Jugendarbeit. Ein ganz besonderes Highlight erlebte in diesem Sommer die junge Darstellerin Eylem Sandor. Die Obertshäuser Schülerin spielt bereits seit fünf Jahren im Offenbacher Theaterclub ELMAR. Nun reiste sie zum 6. Internationalen Kindertheaterfest nach Turgi im Schweizer Kanton Aargau.

 

 

Eine Offenbacherin in einer Produktion des Theatervereins Spielfreunde Erzgebirge? Was erstmal komisch klingt, ist doch ganz naheliegend: Den Stollberger Theaterverein Spielfreu(n)de Erzgebirge und den Offenbacher Theaterclub ELMAR verbindet eine jahrelange Vereinsfreundschaft. Auf einem gemeinsamen Probenlager Mitte März im Rodgau fragte Michael Ö. Arnold, der Regisseur der Sächsischen Theatergruppe die Offenbacher Freunde, ob jemand eine freie Rolle in der anstehenden Festivalproduktion übernehmen wollte, in Stollberg war ein Kind ausgefallen. Die 15jährige Eylem Sandor zögert keine Sekunde und sagte sofort zu. Eine gemeinsame Probe gab es nicht, das Textbuch bekam sie per E-Mail mit einem Videomitschnitt der bisherigen Proben. Sie lernte Zuhause ihren Text und bereitete sich auf das große Ereignis vor. Vor Ort gab es dann eine gemeinsame Probe und einen technischen Durchlauf auf der Bühne.

Dann ging es in der ersten Woche der Sommerferien los: Gemeinsam mit Elmar-Regisseur Simon Isser und den Freunden aus dem Erzgebirge machte sie sich auf die Reise ins Schweizer Örtchen Turgi. Dort fand vom 24. Juli bis 1. August bereits zum sechsten Mal das internationale Kindertheaterfest statt. Rund 150 Kinder und Jugendliche aus acht Ländern trafen sich dort zum zehntätigen Großereignis. Das Programm war prall gefüllt: 10 Theateraufführungen, jeden Vormittag gemeinsame Workshops mit internationalen Künstler*innen und eine große Workshoppräsentation zum Schweizer Nationalfeiertag beim Dorffest auf dem Schulhof. Daneben gab es auch noch einen Ausflug in einen Bergtierpark, tägliche Nachbesprechungen der gesehenen Stücke und einen Markt der Länder mit allerlei Souvenirs und internationalen Köstlichkeiten. Schon am zweiten Festivaltag stand Eylem mit den Spielfreunden Erzgebirge und dem Theaterstück „Wenn es den Farben zu bunt wird“ auf der großen Festivalbühne. Ihre Rolle als „Mutter Rot“ meisterte sie mit Bravour. Das Stück eine Parabel auf vier Länder, getrennt durch ihre unterschiedlichen Farben und die Kinder, die den „alten Farben“ den Weg ins bunte Miteinander zeigen. Eine Eigenproduktion der sächsischen Spielfreunde mit einer Botschaft des Miteinanders und der Völkerverständigung – aktueller denn je und auch für ein internationales Festivalpublikum verständlich. Langanhaltender Applaus und das positive Feedback der Kolleg*innen aus den anderen Gruppen bestärkte die jungen Darstellerinnen und Darsteller aus Deutschland.

 

 

Eylem Sandor war begeistert und im Zirkus- und Artistik Workshop mit einer finnischen Künstlerin lernte sie ganz nebenbei neue Techniken und kleine Akrobatische Kunststücke, die sie bei der Abschlusspräsentation stolz dem Publikum darbot. Eine einmalige Erfahrung und viele neue Freundschaften werden Eylem noch lange nach diesem Sommer in bester Erinnerung bleiben. Vielleicht gibt es sogar noch ein weiteres Gastspiel mit „Wenn es den Farben zu bunt wird“, neue internationale Kontakte sind geknüpft und die Reiselust ist geweckt.

 

(Fotos: Mikael Fors Janser & Simon Isser)


Aus Indonesien zur ELMAR

Unsere ehem. Bundesfreiwillige Melati Hanifa Asfihani berichtet. Sie kam aus Indonesien zum Theaterclub ELMAR nach Offenbach, wo sie vom Sommer 21 bis Sommer 22 ihren Bundesfreiwilligendienst absolvierte. Jetzt lebt und arbeitet sie in Hamburg:

 

Ich interessiere mich sehr für die deutsche Sprache und Kultur. Und ich muss sagen, dass ich großes Glück hatte, als Bundesfreiwillige im Theaterclub Elmar aufgenommen zu werden.

 

Während meines Freiwilligendienstes dort habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Ich war immer in jeder Aktivität involviert und es hat sehr viel Spaß gemacht. Bei der Vorbereitung eines Stückes habe ich besondere Erfahrungen gemacht, da ich auch den Text mitlesen dürften. Ich lernte viele fremde Wörter - sogar hessische -, sodass ich meine Kenntnisse noch erweitern kann.

 

Von den Mitgliedern habe ich auch gelernt, wie man einen Text szenisch darstellt, indem sie diesen kürzen, intonieren und ein- oder mehrstimmig vortragen. Die Mitglieder in dem Club sind sehr freundlich. Sie halfen mir gerne, wenn ich etwas nicht verstanden habe.

 

Ich habe an vielen Workshops teilgenommen, in dem ich mit Theaterleuten viel diskutiert habe und Szene geübt. Ich bin den Mitgliedern des TC Elmars sehr dankbar. Ich kann all ihre Freundlichkeit nicht vergessen. Ich bin sehr stolz darauf, Teil des Theaterclubs Elmar gewesen zu sein.

 

Gewesen zu sein? Ich würde lieber sagen: Ich bin stolz, ich bin ein Teil des Theaterclubs Elmar.

Bundesfreiwilligendienst im Theaterclub ELMAR

 

Bei uns gibt es immer was zu tun. Ab 2018 bieten wir eine Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) in unserem Verein an.

 

Angesprochen sind alle Menschen über 27 Jahre, die einen Freiwilligendienst im Amateurtheater absolvieren wollen, insbesondere auch Seniorinnen und Senioren. Ebenso können geflüchtete Menschen aktiv werden. Der Bundesfreiwilligendienst im BDAT ist eine hilfreiche Ergänzung zum großen ehrenamtlichen Engagement im Amateurtheater.

 

„Kreativ, lebendig und engagiert“ – so geht es den BFD-Einsatzstellen des BDAT tagtäglich zu. Es sind Orte mit viel Platz für Engagement und Kreativität. Sie bieten den Bundesfreiwilligen die Möglichkeit neue Ideen einzubringen und ermöglichen ihnen vielfältige Erfahrungen.

 

Mehr Informationen dazu gibt es in unserem kleinen Flyer:

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BFD im Theaterclub ELMAR 2018.pdf
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DANKE Rumpenheim!

Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten „1250 Jahre Rumpenheim“ präsentierte der Theaterclub Elmar am Sonntag, 26. Juni, einen einmaligen Freilichttheaterabend im Hof des Rumpenheimer Schlosses. Die Aufführung von Johann Nestroys Komödie „Der Talisman“ erntete langanhaltenden Applaus des voll besetzten Innenhofes. Nachdem die bereit gestellten Stühle allesamt rasch belegt waren, trug das Publikum kurzerhand noch einige Bierbänke auf den Platz. Der Eintritt war kostenlos. Der Vorsitzende der Elmar, Simon Isser, bat das Publikum aber um Spenden für die Zusammenarbeit mit dem Amateurtheaterverband der Ukraine. 700 Euro wurden daraufhin für den Kulturbetrieb in der Ukraine gespendet.

 

„Wir sind mit Vlada Belozorenko, der Präsidentin des ukrainischen Amateurtheaterverbandes, und unseren Freund*innen in der Ukraine verbunden und fühlen uns tief betroffen von den schrecklichen Geschehnissen“, erklärte Isser. „Wir möchten die Leerstelle, die der Krieg in das kulturelle Leben der Ukraine gerissen hat, sichtbar machen. Zugleich bereiten wir Initiativen vor, die den Austausch und den Dialog mit Theaterschaffenden aufrechterhalten sollen. Jede Spende setzt ein Zeichen der Solidarität und für den Frieden. Als Theatermacher*innen stehen wir für das ‚freie Wort‘ in jedem Land und für das Leben – Theater ist Leben!“, betont Isser, der neben seiner Tätigkeit im Theaterclub Elmar auch Präsident beim Bund Deutscher Amateurtheater e. V. ist.

 

(Text: W. Klauke, Foto: Th. Isser)


Helga Feuerbach zum 85. Geburtstag

Ehrenmitglied des Theaterclubs Elmar „babbelt“ weiter und bleibt aktiv

 

Helga Feuerbach ist ein echtes „Offebächer Mädsche“. Am 11. Juni 1937 in Offenbach geboren ist sie heute in der Offenbacher Seniorenhilfe engagiert und war jahrelang bei den Geflügelzüchtern im Erlenbruch aktiv. Für ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement wurde Helga Feuerbach mit dem Landesehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Im Theaterclub Elmar ist sie seit 65 Jahren aktives Mitglied und wirkt auch im jüngsten Theaterprojekt des Vereins mit: die Mundart-Stadtrundgänge unter dem Motto „Offenbach uffs Ohr gebabbelt“.

 

1957, mit 20 Jahren, fand Helga Feuerbach ihren Weg zum Theaterclub. An Bühnen- und Auftrittserfahrung fehlte es ihr dabei freilich nicht, hatte sie doch viele Jahre im Volkschor gesungen. Sie sah die Elmar-Aufführung „Die Verführerin“ und war so begeistert, dass sie kurz darauf den Kontakt zum Verein aufnahm und diesem zum 1. August beitrat. Bereits drei Monate später war sie auf der Bühne zu sehen, in ihrer ersten Rolle – und gleichzeitig in ihrer bislang einzigen Rolle ohne Text. „Ich war damals so glücklich zu spielen“, erklärt Helga Feuerbach heute, „aber als ich in der Zeitung nicht besonders erwähnt wurde, da war ich schon maßlos enttäuscht.“ Heute lacht sie herzlich bei dieser Erinnerung, kann sie doch auf eine große Reihe von gespielten Stücken und einer Vielzahl lobender Kritiken zurückblicken.

 

Immer wieder unterschiedlichste Rollen und Charaktere hat sie auf die Bühne gebracht - in Schwänken, Komödien, Tragödien und Märchen - und dabei immer wieder großes Können und echte Leidenschaft unter Beweis gestellt. In ernsten und traurigen Stücken spielte Helga Feuerbach so überzeugend, dass einmal sogar die Souffleuse in ihrem Kasten kräftig mitheulte. Großartig ist Helga Feuerbach bis heute auch im Spiel und der Pflege der hessischen Mundart, mit einem speziellen Offenbacher Klang. Ihre Lieblingsrolle war die der Ehefrau in der Komödie „Ehe in Dosen“. Das Stück handelt von einem streitenden Ehepaar, das sich endgültig scheiden lassen will. Ein Onkel allerdings ersinnt einen ausgefeilten Plan, um die beiden wieder zusammen zu führen. Über die knappe Kostümierung der reizvollen Protagonistin hat sich Helgas Schwiegervater damals ein wenig echauffiert: "Wie kannst du sowas spielen?"

 

Auch privat war Helga Feuerbach dem Theaterclub stets eng verbunden. Den Offenbachern gleichermaßen bestens bekannt ist ihre „kleine Schwester“ Wilma Reinhart, die ebenfalls aus dem Elmar-Ensemble nicht mehr wegzudenken ist. Und auch die Liebe fand sie in der Elmar: „Meinen Mann Karl-Heinz habe ich bei einer Probe kennen gelernt“, berichtet Feuerbach, „und meine Flitterwochen habe ich mit fünf Aufführungsabenden in der Loge verbracht.“

 

In den letzten Jahren verlagerte Helga Feuerbach ihren Elmar-Schwerpunkt von der Schauspielerei zur Regie-Assistenz und Souffleuse. Besonders beliebt sind ihre liebevoll hergestellten Requisiten, wie eigens für die die Vorstellung gehäkelte Kissen. Noch heute ist sie bei jeder Vorstellung „ihrer Elmar“ dabei und packt mit an. Großartig versteht sie es dabei einen Bogen zwischen jungen und älteren Mitgliedern zu schlagen und ein gutes und faires Miteinander zu ermöglichen, wie sie es bei der Elmar so liebt: „Ich war ein ruhiges, naives und zurückhaltendes Mädchen, als ich zu Elmar kam, hier bin ich so richtig aufgetaut. Die Elmar hat mein Leben geprägt.“ resümiert das Geburtstagskind.

 

Auch im jüngsten Projekt der Elmar ist Helga Feuerbach aktiv dabei: Die Mundart-Stadtrundgänge durch Offenbach. Unter dem Motto „Offenbach uffs Ohr gebabbelt“ präsentiert der Theaterclub hier Anekdoten und Gedichte aus dem Offenbach der 50er Jahre in hessischer Mundart. Für den speziellen Audio-Walk eigens eingelesen von Helga Feuerbach und ihrer Schwester Wilma Reinhart. Dabei lässt es sich Helga Feuerbach nicht nehmen, zu beinahe jedem Rundgang auch persönlich anwesend zu sein. Zum großen Finale auf dem Wilhelmsplatz kommt sie bei jeder Tour dazu um zu sehen, wie die Gäste des Rundgangs auf „ihre Lesung“ reagieren und noch ein bisschen ins Gespräch über „moi schönes Offenbach“ zu kommen, wie ihr Lieblingsgedicht aus dem Programm betitelt ist.


Mitgliederehrung 2021

Nach einem Jahr Pandemie bedingter Pause konnte der Offenbacher Theaterclub ELMAR in seiner jüngsten Mitgliederversammlung auch wieder verdiente Mitglieder ehren. So finden sich auf der Liste gleich mehrere Dutzend Elmarianerinnen und Elmarianer, die dem Verein teils seit vielen Jahrzehnten die Treue halten.

 

Vorsitzender Simon Isser freute sich über die große Zahl an Jubilaren, von denen viele auch persönlich anwesend waren. Er dankte im Namen des Vorstandes für die Verbundenheit mit dem Theaterverein und das große ehrenamtliche Engagement. So sind bei „der ELMAR“ Mitglieder nicht nur auf der Bühne als Schauspielerinnen und Schauspieler aktiv, sondern auch alle Arbeiten „hinter den Kulissen“ werden ehrenamtlich erledigt. So finden sich unter den Jubilaren auch engagierte Souffleusen, Bühnenbauer, Technikerinnen oder Jugendleiter. Viele Mitglieder haben darüber hinaus den Verein auch finanziell mit großzügigen Spenden während der Corona-Krise unterstützt.

 

Geehrte für fünfjährige Mitgliedschaft wurden Larissa Kessler, Carola Franke, Miriam Buch, Hennig Mittwollen, Lara Littmann, Anabel Klauke, Lenhad Cukic, Christoph Baßmann, Markus Neubert, Lena Lamprecht und Heike Reichel-Trabold. Für zehnjährige Treue wurden Melanie Kempf, Susanne Kempf, Michael Kempf und Danish Mian geehrt. Fünfzehnjahre im Verein engagiert sind Verena Reimer, Ricardas Thöne, Tobias Gruhn, Maximilian Thöne, Veronika Zoll, Cora Despot und Laura Despot. Mit der silbernen Vereinsnadel für 20jährige Mitgliedschaft wurde Nadine Graf ausgezeichnet. 25jahre Vereinszugehörigkeit feierten Karin Rinke, Simon Isser, Eva Stichweh, Dragica Klauke, Valentina Vinkovic, Arash Housmand, Holger Kraus und Helmut Büchel.

 

Für 35 Jahre Mitgliedschaft wurden Hendrik Bissinger und Anja Büttner geehrt. Elmar Ehrenmitglied Wilma Reinhart blickt bereits auf 55 Jahre Vereinszugehörigkeit zurück und wird dafür ebenfalls entsprechend ausgezeichnet.

 

(Bildhinweis: Alle abgebildeten Personen sind geimpft, genesen oder tagesaktuell negativ getestet.)


Jahreshauptversammlung 2021

Zur jüngsten Jahreshauptversammlung des Offenbacher Theaterclubs ELMAR standen gleich zwei Geschäftsberichte auf der Tagesordnung: Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Berichte des Vorstandes für die Jahre 2019 und 2020 gemeinsam entgegen genommen. Und so ging es um Höhen und Tiefen des Kulturschaffens, eben vor und in der Pandemie.

 

2019 blickte der Traditionsverein auf einen gut gefüllten Spielplan mit Komödien wie „Altweiberfrühling“ und „Pension Schöller“, ersteres sogar mit Gastspiel in Seligenstadt. Ebenso stand aktuelles Jugendtheater mit „Kontrollverlust“ auf dem Programm. Daneben begeisterte die Kindergruppe mit einem „Walk Act“ beim Offenbacher Straßentheatertag und einer non-verbalen Theaterpräsentation auf einem Mini-Festival in der tschechischen Hauptstadt Prag. Krönender Abschluss des Jahres war das große Weihnachtsmärchen „Rumpelstilzchen“ mit dem der Verein „20 Jahre ELMAR Märchen im Capitol Theater“ feierte.

 

2020 war es dagegen ruhig: Die Pandemie sorgte für das erste Jahr in der Vereinsgeschichte ohne Theatervorstellung seit dem zweiten Weltkrieg. Zu Jahresbeginn präsentierte sich der Theaterclub ELMAR noch beim großen Offenbacher Jubiläumsfastnachtszug des OKV, danach bestimmte die Pandemie die Vereinsarbeit. Kleine online-Produktionen auf YouTube sorgten dennoch für „Märchen für Groß und Klein“. Doch auch am Jahresende musst das Weihnachtsmärchen, die Proben hatten bereits begonnen, aufgrund des Lockdown abgesagt werden.

 

Großzügige Spenden der Zuschauer*innen und Vereinsmitglieder, eine Förderung der Stadt Offenbach und großzügige Sponsoren retteten den Verein finanziell über das Krisenjahr. Der Vorstand dankte allen Gönnern für ihre Unterstützung und die anwesenden Mitglieder stimmten in kräftigem Beifall ein. Alle freuen sich, dass es „ihre Elmar“ bis jetzt durch die Krise geschafft hat. Und so blicken die kreativen Theatermacher nach vorne: Die Wahl eines Vorstandes stand auf der Tagesordnung.

 

Den, auf eigenen Wunsch, aus dem Vorstand ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern wurde für ihr jahrelanges Engagement gedankt: Jutta Reimers-Gruhn verlässt nach zehn Jahren als Schriftführerin den Vorstand, Danish Mian scheidet als Jugendsprecher und Tobias Gruhn als Jugendleiter aus. Wiedergewählt wurden Simon Isser als 1. Vorsitzender und Anja Büttner als 2. Vorsitzende. Carola Franke wirkt weiter als Schatzmeisterin des Vereins und Monika Bauer komplettiert als neue Schriftführerin den geschäftsführenden Vereinsvorstand. Als Vertreterin der Mitglieder wirkt Dragica Klauke, als Jugendleiterin stößt Nadine Graf, als Jugendsprecherin Lara Littmann neu zum Vorstandsteam hinzu. Alle freuen sich auf die gemeinsame Arbeit und gehen mit großem Optimismus an die anstehenden Aufgaben.

 

Für 2021 sehen die Perspektiven etwas besser aus. Zwar musste der Spielplan im ersten Halbjahr weiterhin, pandemiebedingt, pausieren. Doch im September kehrte der Theaterclub ELMAR mit der „Familie Hesselbach“ auf die Bühne zurück und begeisterte im ausverkauften „kleinen Kultursalon“ des Capitol Theaters das Publikum. Und auch für die Vorweihnachtszeit gibt es gute Nachrichten: Der Verein plant für den 1. Adventsonntag sein beliebtes Weihnachtsmärchen im Capitol Theater aufzuführen. Derzeit wird noch an den Details des Hygienekonzepts gearbeitet, doch alle arbeiten unter Hochdruck daran den Familien mit dem Grimm‘schen Klassiker „Hänsel und Gretel“ einen märchenhaften Start in die Adventszeit zu präsentieren. 

 

(Bildhinweis: Alle abgebildeten Personen sind geimpft, genesen oder tagesaktuell negativ getestet.)


Freunde des Capitol Theaters

Das Offenbacher Capitol Theater ist die Heimatbühne unserer jährlichen Weihnachtsmärchen und seit über 20 Jahren sowas, wie unser Zuhause. Deshalb ist jede Unterstützung für dieses tolle Haus, indirekt auch eine Unterstützung für unseren Verein:

 

Im Dezember 2019 haben sich Bürgerinnen und Bürger aus Offenbach und Umgebung im Max Dienemann Saal des Capitol Theaters zusammengefunden und den Verein „Freunde des Capitol Theaters Offenbach e.V.“ gegründet. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Zweck des Vereins ist, das Capitol Theater als Stätte lebendiger und hochwertiger Kulturpflege und als historisch bedeutenden Ort zu unterstützen und dies nach außen zu vermitteln. Schwerpunkte des Vereins sind die Unterstützung der Konzertreihe der Capitol Classic Lounge und anderer Produktionen für vielfältige kulturelle Zwecke. Der Verein will damit die Anbindung des Theaters an die Stadtgesellschaft weiter stärken und festigen. Informationen zum Verein gibt es auf der eigenen Webseite (Klick auf das Logo). 


Theaterclub ELMAR in Radio Frankfurt

Am Dienstag, 12.01.2021, von 20 bis 21 Uhr,  ist der 1. Vorsitzende des TC Elmar, Simon Isser, zu Gast bei Radio Frankfurt.

 

In der Radio Frankfurt Show „Vereinshelden“ soll er dem Moderator Henry Braun u.a. berichten über das erste Jahr des über 100-jährigen Vereins ohne eine einzige Aufführung, über die Auszeichnung mit dem Digitalpreis für den Online-Stream „Märchen für Groß und Klein“ sowie die Planungen des Theaterclubs für 2021.

 

Radio Frankfurt empfängt man über die UKW-Frequenzen 95,1 (Frankfurt a/M.) und 97,3 (Hanau) oder online unter radiofrankfurt.de.

https://radiofrankfurt.de/programm/vereinshelden


Online-Stream „Märchen für Groß und Klein“ ausgezeichnet

Für Sport-, Theater- und Musik-Vereine war 2020 größtenteils ein ereignisarmes Jahr. Übungseinheiten oder Aufführungen fanden während der Corona-Krise meist gar nicht statt – und wenn überhaupt, dann oft „nur“ online im Internet. Für Kinder und Familien wurde bei all dem Streaming aber vergleichsweise wenig angeboten. Aus diesem Grunde rief der Offenbacher Theaterclub Elmar e.V. in Zusammenarbeit mit dem Obertshäuser Unternehmen „Hüpfburg-Alarm“ die „Märchen für Groß und Klein“ ins Online-Leben. Von Juni bis Oktober 2020 präsentierte das Team jeden Dienstag ab 16 Uhr eine Märchenlesung als „Stream“ auf Youtube und Facebook.

 

Nun wurde das Projekt mit einem der Preise „Theater-Kreativ-Digital“ des Verbandes Hessischer Amateurtheater e.V. und des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Eine Fachjury aus Vertretern des Ministeriums und Amateurtheaterexperten wählte kurz nach Weihnachten die Sieger aus, darunter auch die mittlerweile 21 Märchenvideos des Offenbacher Theaterclubs in Zusammenarbeit mit Hüpfburg-Alarm.

 

Mit dem Preis will der hessische Amateurtheaterverband die digitalen Aktivitäten der Bühnen in der Corona-Krise sichtbar machen. Ausgezeichnet wurden digitale Probenkonzepte, Aufführungsstreamings und innovative Videoprojekte. „Wir freuen uns sehr zu den Preisträgern zu gehören. Das ist eine tolle Anerkennung unserer Theaterarbeit in diesem ansonsten so schwierigen Jahr“, betont Elmar-Vorsitzender Simon Isser. „Wir konnten leider, erstmals in der Geschichte der Elmar, im gesamten Kalenderjahr keine reale Aufführung auf die Bühne bringen. Mit den Märchenvideos konnten wir aber wenigstens online unser Publikum erreichen und für einen angenehmen Zeitvertreib sorgen.“

 

Simon Isser, erster Vorsitzender der Elmar, las in seine Paraderolle als Wilhelm Grimm Märchen der Brüder Grimm. Das Studio der Firma „Sounds of Reality“ verwandelte sich in den Elmar-Märchenfundus und wurde mit allerlei Requisiten aus den beliebten Elmar-Märchen dekoriert. Die bekannte Titelmelodie „Märchenland“ stammt aus der Feder von Komponist Oguz Dogan, der seit Jahren die Musik zu den jährlichen Elmar-Weihnachtsmärchen komponiert. Technik, Schnitt und Kamera übernahm Andreas Hümmer von Hüpfburg-Alarm. Neben bekannten Titeln wie „Hänsel und Gretel“ oder der „Froschkönig“ wurden auch eher unbekannte Märchenschätze der Brüder Grimm wie „Strohhalm, Kohle und Bohne“ oder „Die sechs Schwäne“ vorgelesen. Alle Folgen sind auch heute auf dem YouTube Kanal des Theaterclub Elmar und der Homepage des Vereins abrufbar und können so immer wieder angesehen werden. (Stand: 05.01.2021)


Das Honigschwein

Eine Geschichte von Marco Wittler, gelesen und illustriert von der Kindergruppe des Theaterclub ELMAR.

 

Pünktlich zum Ferienbeginn präsentiert euch unsere Kindergruppe ihr "Corona-Projekt": Das Märchen vom Honigschwein. Die Kinder haben die Geschichte vorgelesen, aufgenommen und passende Bilder dazu gemalt. Alles in sozialer Distanz von zu Hause aus und ohne sich treffen zu können. Das Ergebnis ist ein wunderschönes Märchen, das einfach Freude macht! Herzlichen Dank an den Autor, dass wir seine Geschichte hierfür verwenden durften.

 

Genießt die Geschichte und habt schöne Sommerferien.

 

Eure ELMAR-Kids

Leah, Mattis, Josefine, Eylem, Aymen, Charlotte, Yara, Stina, Anabel, Lisa, Johannes und Michael

mit Nadine, Heike und Verena!


Immaterielles Kulturerbe

 

Der Theaterclub ELMAR e.V. wurde 2017 in der Liste der Amateurtheatervereine zum "Immateriellen Kulturerbe - Regionale Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland" aufgenommen. 

 

Damit verpflichtet sich die ELMAR regelmäßig Theaterstücke in hessischer Mundart zur Aufführung zu bringen. Die Eintragung in die Liste würdigt ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement bei Bühnenbau und Vereinsarbeit. Wir ELMARianer sind stolz auf diese hohe Auszeichnung und Würdigung unserer Arbeit.

 

Die Urkunde im Original lässt sich mit einem einfachen "klick" auf das Bild vergrößern. Informationen zum Mundarttheater in Deutschland gibt es auf der Webseite des Bund Deutscher Amateurtheater: http://bdat.info/arbeitsfelder/mundart-sprachen/immaterielles-kulturerbe/